Am 12. März 2026 war die Runde Tarakona in der Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig auf dem Gelände des Umweltforschungszentrums.

Hier, wo im zweiten Weltkrieg mehr als 10.000 zivile Zwangsarbeiter*innen, Kriegsgefangene und KZ-Häftlinge aus ganz Europa für die HASAG Waffen und Munition produzierten, entstand 2001 ein Ort der Erinnerung, Dokumentation und Bildung. Nach einer Führung rund um das einzige erhaltene historische Gebäude haben Anja und Paula von der Gedenkstätte einen Workshop zum Thema Solidarität und Widerstand mit und für uns gehalten, bei dem wir anhand von Kartenmaterial, überlieferten Dokumenten und Zeitzeugenberichten das Leben der Zwangsarbeiter*innen im KZ Taucha aufgearbeitet haben.

Unsere Rundenstunde in der Gedenkstätte hat Neugierde und Nachdenken angeregt – es wird ein weiteres Treffen geben, bei dem wir an dem Material weiterarbeiten und dem Ort des ehemaligen KZ Taucha einen Besuch abstatten wollen.

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